Historie

Die AKB Stiftung geht auf Ihren Stifter Carl-Ernst Büchting (1915–2010) zurück, der die Entwicklung der familiengeführten Kleinwanzlebener Saatzucht AG, vormals Rabbethge & Giesecke (heute KWS SAAT SE) drei Jahrzehnte als Vorstandsvorsitzender wesentlich geprägt hat. Sein Vater Karl Büchting (1887–1982) war in den 20er Jahren von seinem Schwiegervater, dem Ökonomierat Ernst Giesecke, (1859-1930) in das Unternehmen, welches damals noch in Klein Wanzleben bei Magdeburg domizilierte, geholt worden. Die in Besitz des Familienzweiges Büchting befindlichen Aktien an der KWS (ca. 25%) waren Carl-Ernst Büchting (CEB) von seinen Eltern Karl und Annemarie Büchting im Jahr 1959 im Zuge der Erbfolge übertragen worden.

Im Hinblick auf die weitere Erbfolge zur 6. Generation entschied sich Carl-Ernst Büchting, etwa die Hälfte seines Aktienvermögens in eine gemeinnützige Stiftung einzubringen, die den Werten dienen sollte, mit denen er groß geworden war und die er selber für richtig hielt (siehe Förderkategorien). Als wichtigster Förderzweck wurde von CEB die Förderung des christlichen Glaubens, auch im Sinne der Ökumene genannt. Christlicher Glaube und entsprechendes Handeln standen für ihn als wichtigstes Anliegen am Anfang, aber genauso war er der Wissenschaft und Kultur zugetan. Die Stiftung nannte er unter Bezugnahme auf seine Eltern AKB Stiftung, wobei ihm wichtig war, dass lediglich das Akronym verwendet wird, nicht aber die Namen seiner Eltern.

Die AKB Stiftung wurde 1998 errichtet. Seit dem Tode des Stifters stehen die entsprechenden Dividendenerträge der KWS SAAT SE für die Arbeit der Stiftung zur Verfügung.